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Workshops im Hafen
Kreativ, konkret & gemeinschaftlich

Ob beim Schreiben, Bauen oder Sprayen – die offenen Workshops im Wissenschaftshafen schaffen Gelegenheiten, sich auf kreative Weise mit dem Stadtraum auseinanderzusetzen. Sie machen Transfer praktisch erfahrbar, indem sie Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen, Perspektiven und Fähigkeiten zusammenbringen – und gemeinsam sichtbar Wirkung entfalten.
Die Methode ist einfach: niederschwellige, gestalterische Angebote laden zum Mitmachen ein und schaffen zugleich Raum für Dialog, Reflexion und Verantwortung. Statt abstrakter Konzepte entstehen konkrete Beiträge zur Entwicklung des Quartiers – seien es Sitzgelegenheiten mit insektenfreundlicher Bepflanzung, poetische Texte über den Klimawandel oder bunte Wände im öffentlichen Raum.
Diese Workshops öffnen einen Zugang zu wissenschaftlichen, sozialen und ökologischen Themen, ohne belehrend zu sein. Sie fördern Identifikation mit dem Ort, ermutigen zur Mitgestaltung und ermöglichen neue Formen des Transfers – zwischen Wissen und Alltag, Forschung und Stadtgesellschaft.
“We Are the Possible. Café Cultures, Climate, and Change”
Am 11.05.2026 fand der zweite kreative Schreibworkshop in Kooperation mit Prof. Corinna Wagner und Dr. Sally Flint von der Universität in Exeter mit der transSCAPE-Werkstatt im Rahmen des Projektes „We Are the Possible“ statt. Unter dem Thema „Climate, Café Cultures and Change“ bekamen die Teilnehmenden inhaltlichen Input zum Klimawandel und dessen mögliche zukünftige Auswirkungen auf ganz alltägliche Bereiche – wie das Kaffeetrinken. Mit (audio-)visuellen Eindrücken angeleitet, hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit Mikro-Kurzgeschichten zu schreiben und zu entwickeln. Die Ergebnisse aus diesem Workshop werden durch das „We Are the Possible“-Projekt zu 12 thematisch passenden Kurzgeschichten weiterentwickelt und in Zukunft als co-creative Ergebnisse veröffentlicht.
Mehr Informationen zum Projekt der Universität in Exeter finden gbit hier.
Graffitiworkshop
Im Rahmen der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg-Campusferien fand im Juli 2025 ein kreativer Co-Creation-Workshop mit 21 Kindern statt. Ziel war es, den Wissenschaftshafen als Ort der Wissenschaft und innovativen Forschung sichtbar zu machen – gestaltet aus der Perspektive junger Menschen. Die Künstlerin Iman Shaaban entwickelte hierfür ein partizipatives Konzept: Jedes Kind konnte entweder einen Buchstaben des Wortes „Wissenschaftshafen“ gestalten oder ein Symbol aus dem Bereich Gesundheit und Medizintechnik auswählen. Als Inspiration brachte die Künstlerin verschiedene Vorlagen mit. Farben, Linien und Formen wurden von den Kindern frei gewählt. Iman Shaaban griff diese individuellen Impulse auf und entwickelte daraus ein gemeinsames Gesamtkunstwerk – sichtbar auf dem Graffiti an dieser Wand.
Sketch & Walk
In diesem kreativen Workshop erkunden wir den Wissenschaftshafen auf einem gemeinsamen Spaziergang – Stift in der Hand, Augen offen für alles, was uns begegnet. Schritt für Schritt lernen die Teilnehmenden einfache Zeichentechniken und halten Gebäude, Pflanzen und Gesundheitselemente des Hafens in kleinen Skizzen fest. Zum Auftakt und Abschluss gestalten wir gemeinsam ein farbenfrohes Graffiti mit dem Namen des Hafens. Ein Workshop, der Spuren hinterlässt – im Raum und bei den Menschen.
Kreatives Schreiben für das Klima
Im Mai 2025 wurde der Wissenschaftshafen zum poetischen Experimentierraum: Beim Creative-Writing-Workshop mit Dr. Sally Flint und Prof. Corinna Wagner (University of Exeter) entwickelten Teilnehmende neue Erzählformen zum Thema Klima – kreativ, sinnlich und gemeinschaftlich. Zwischen Naturbeobachtung, Zeichnung und Wort-Collage entstanden berührende Texte und neue Perspektiven auf unsere Umwelt.
Bauen für Mensch und Natur
An einem heißen Augusttag verwandelte sich der Wissenschaftshafen in eine Mitmach-Baustelle: Die Werkstatt transSCAPE: Cultural Spaces of Knowledge realisierte in Kooperation mit in:takt – Der Freiraum für alle und mit Unterstützung von Innoport ein multifunktionales Stadtmöbel. Entstanden ist eine Sitzgelegenheit mit insektenfreundlicher Bepflanzung – ein erstes sichtbares Zeichen für kreative Zwischennutzung und gemeinschaftliche Stadtgestaltung im Hafen.
Alte Apfelbäume im Wissenschaftshafen erhalten Pflege
Unter blauem Februarhimmel erhielten die alten Apfelbäume am Wissenschaftshafen einen fachgerechten Pflegeschnitt. Durch das Auslichten der Kronen und Entfernen von Totholz sollen Vitalität und Fruchtbildung gestärkt werden – zugleich entsteht ein erster Baustein eines größeren Urban-Gardening-Vorhabens. Das Projekt zeigt, wie der Wissenschaftshafen als Möglichkeitsraum für Wissen, Natur und Stadtentwicklung weitergedacht wird: Neben der Baumpflege sind künftig Kulturbeete mit Heilpflanzen und Kräutern geplant. transPORT macht damit sichtbar, wie nachhaltige Praxis, Wissensvermittlung und städtische Aufenthaltsqualität ineinandergreifen können.





