Projekttag
Editha GYmnasium
Zukunft
erproben

Wie fühlt es sich an, einen medizinischen Roboterarm zu steuern, mit Virtual Reality für den Operationssaal zu trainieren oder selbst an einer Idee für die Gesundheitsversorgung von morgen zu arbeiten? Genau das erlebten knapp 70 Schüler des 11. Jahrgangs des Editha-Gymnasiums bei einem Projekttag am Forschungscampus STIMULATE.
Nach einer gemeinsamen Einführung in die medizinische Bildgebung ging es direkt in die Labore für Virtual Reality, medizinische Robotik und Angiographie sowie in das MRT-Trainingslabor. Hier konnten die Jugendlichen aktuelle Technologien kennenlernen und selbst ausprobieren, wie medizintechnische Forschung in der Praxis funktioniert.
Anschließend waren ihre eigenen Ideen gefragt. In drei Workshops von transSCAPE, transPOTENTIAL und transSUSTAIN entwickelten die Schüler Forschungsprojekte, gestalteten erste Prototypen und suchten nach Lösungen für konkrete Herausforderungen in der Gesundheitsversorgung. Dabei beschäftigten sie sich unter anderem mit Englisch als Wissenschaftssprache, kindgerechten medizinischen Behandlungen und einer verlässlichen Versorgung im ländlichen Raum.
Ihre Ergebnisse präsentierten die Teams in kurzen Pitches und erhielten so zugleich Einblicke in wissenschaftliche Bewertungs- und Entscheidungsprozesse. Der von transSCAPE gemeinsam mit STIMULATE, transSUSTAIN und transPOTENTIAL organisierte Projekttag brachte Forschung, Kreativität und Berufsorientierung zusammen – und eröffnete neue Perspektiven auf ein mögliches Studium oder eine berufliche Zukunft in der Medizintechnik.
Fotos: Caroline Hake